Labels

10 Gebote 2. Vatikanisches Konzil Abtreibung Advent Adventskalender Adventsmusik Afrika Apostel Aschermittwoch Barmherzigkeit Bekenner Berufung Berufungen Beziehung zu Gott Bibel Bischof Blogger China Christ sein Christentum Christkind christliche Ehe christliche Filme christliches Leben Dank Das Weihnachtsgeheimnis Devotionalien Dreieinigkeit. Einheit der Christen Emmanuel Engel Erna Stieglitz Erziehung Eucharistische Anbetung Europa Evangelist Exerzitien Familie Fasching Fasten Fastenzeit Fatima Feste im Kirchenjahr Flüchtlinge Frauen Fremde Frieden Frühling Für Priester und Ordensleute beten Ganzhingabe Gast im Kloster Gebet Gemeinschaft Gerechtigkeit Geschichte für Kinder Glaube Gleichnis Gleitschirmfliegen Gott Gottes Wille Gottesmutter Maria Grenzen Heilig sein Heilige Heilige Messe Heiliger Geist Immanuel Impressum in eigener Sache Ja-Sagen Jahr der Barmherzigkeit Jesus Christus. John Bunyan Jostein Gaarder Jünger-Sein Jungfrauenweihe Katechismus Kinder Kirche Kirchenjahr Kirchenjahr; Gottesmutter Maria Kleidung Kloster Klosterleben kochen Kreuz Kreuzweg Leben Leben für Gott Leib Christi Liebe Lieder zur Weihnachtszeit Links Lob Luzifer Mann Maria Marias kleiner Esel Märtyrer Martyrium Mission Mönch Musical Musik Neujahr O-Antiphonen Opus Dei Ordensleute Ostern Osterzeit Papst Partnersuche Patrone persönlicher Glaube Pfingsten Politik Prophet Sakramente Sakramete Schuld Sünde Vergebung Versöhnung Vertrauen Verzicht Weihnachten Werbung Werke der Barmherzigkeit wie kann ich Kommentare abgeben Witwenweihe Wunder Zu Bibeltexten

Mittwoch, 14. August 2019

Bibelaustellung

©Gabriele Rasenberger

Bibelausgaben, die bis ins 17. Jahrhundert zurückgehen und die man lesen darf. – Dies bietet eine Ausstellung im Museum Schiff im Schweizer Laufenburg. Und es lohnt sich wirklich diese Ausstellung zu besuchen. Es gibt nicht nur Bibeln, sondern auch alles, was mit der Geschichte rund um die Bibel zu tun hat. Kommt man in die Ausstellung, dann ist der erste Raum das Scriptorium, die Schreibstube. Hier kann man nicht nur sehen, wie damals geschrieben wurde, sondern kann es auch selbst mit eine Feder ausprobieren, während im Hintergrund gregorianischer Choral zu hören ist. Es gibt Vorlagen, damit man sich an der damaligen Schrift ein Vorbild nehmen kann.
Der nächste Raum bietet viele Bibel. Auf dem Tisch liegen einige aufgeschlagen, dreisprachig: Hebräisch-Deutsch, Griechisch-Deutsch. Wer diese Sprachen beherrscht, kann nachsehen, ob damals originalgetreu übersetzt wurde. Aber auch Laien vergleichen gerne. So schaute sich ein Besucher einen Vers beim Propheten Jesaja an. Der Autorin gegenüber fand er es schade, dass das Wort „Drache“ außer in der Offenbarung gar nicht mehr in der Bibel vorkommt. In alten Bibeln kann man es noch lesen.  Andererseits gibt es auch Verse, die bis heute nicht geändert wurden, so zum Beispiel Joh 1,1. Dies spricht für dessen Wichtigkeit. Eine Zeitschrift  mit einem Artikel über Luther ist zu sehen, über dessen Bibelübersetzungen.
Und dann schließlich noch der Raum, in dem gedruckt wird. Man kann selbst Linoldruck herstellen. Dabei ist zu sehen, dass man ganz schön mitdenken muss, wenn man dabei etwas schreiben will, denn es muss in Spiegelschrift geschrieben werden.  Und ein Herrgottswinkel ist zu sehen, den gerade ältere Katholiken noch kennen werden.
Auch an Familien mit kleinen Kindern hat man gedacht. Für die Kinder gibt es etwas zum Ausmalen und Kinderbibeln für verschiedene Altersstufen.
Das  ist jetzt nur ein Überblick über das, was zu sehen ist. Aber es ist eigentlich viel mehr dabei. Die Bibeln weisen Gebrauchspuren auf, es ist zu spüren, dass sie durchlesen sind, es ist gelebter Glaube, dies kann man erfahren.  Es gibt Führungen, bei denen man erfahren kann, woher das Wort Buch kommt, oder warum wir von „Buch aufschlagen“ sprechen. Gruppen können gerne auch außerhalb der normalen Öffnungszeiten kommen, wenn diese vorher angemeldet sind. Außerdem ist fast jeden Mittwoch ein Buchbinder da, der die sehr alten Exemplare bindet. Da kann man zusehen.
Da das Museum ehrenamtlich von einem schweizer-deutschem Förderverein betreut wird, also ehrenamtlich, kann man auf alle Fälle auch Hochdeutsch hören.
Noch bis Anfang Januar 2020 ist diese Ausstellung zu sehen.
Zur Information: Anfahrt am besten mit dem Zug bis Bahnhof Laufenburg/Baden. Vor dort zur über die Fußgängerbrücke in die Schweiz laufen. Dann sofort links abbiegen und sofort wieder rechts, dann steht man schon fast vor dem Museum.  Man braucht von diesem (deutschen) Bahnhof höchstens eine zehn Minuten zu Fuß zum Museum. Daher lohnt es sich auch nicht mit dem Auto zu fahren, denn zum einen findet am schlecht einen Parkplatz in der Schweizer Altstadt, zum anderen wäre der Fußweg dann wahrscheinlich ansonsten ähnlich lange wie vom Bahnhof Laufenburg/Baden. Kontakt kann über das Museum aufgenommen werden oder über deren Präsidenten Hannes Burger Mail: burger.hannes@outlook.com , mobil:  0041 (0)79 431 9643

©Gabriele Rasenberger

©Gabriele Rasenberger

©Gabriele Rasenberger

©Gabriele Rasenberger

©Gabriele Rasenberger



Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Hinweis: Nur ein Mitglied dieses Blogs kann Kommentare posten.