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Mittwoch, 22. April 2020

Konrad von Parzham

Konrad auf dem Totenbett, das einzige Originalfoto des Heiligen
Quelle: ökumenisches Heiligenlexikon

Konrad von Parzham – zumindest in Süddeutschland ist dieser heilige Pförtner bekannt. Gestern konnten wir seinen Gedenktag feiern.

Zunächst einmal ein paar Daten zu seiner Person:
* 22. Dezember 1818 in Parzham bei Griesbach in Bayern
† 21. April 1894 in Altötting in Bayern
21. 04. 1930 Seligsprechung
20.05. 1934 Heiligsprechung

Wenn man die Lebensgeschichte dieses Heiligen kennt wird jeder merken: Es muss ein sehr geduldiger Mensch gewesen sein, und dies schon von klein auf.

Aufgewachsen ist Bruder Konrad, der mit Taufnamen Johann hieß in einer Familie mit zwölf Kindern. Er war der Vorletzte.  Schon als Kind wollte er ins Kloster gehen. Doch bis das möglich war, dauerte es noch eine Weile. Er wurde immer und immer wieder abgelehnt. 
Bruder Konrad wollte Priester werden.  Das ging nicht. Schließlich wurde er Kapuzinerbruder. Dort wirkte er sein ganzes Leben als Pförtner. Was das heißt: Immer der allererste Ansprechpartner sein, egal, was die Leute wollen Geduldig sein, egal, wie die Besucher kommen. Er muss zuhören können, Rat geben können. In der Lesehore heißt es in einer Predigt von Papst Pius XII dazu:
„Wer könnte die Scharen zählen die an die Pforte des hilfreichen Kapuziners klopften und den heiligen Pförtner um ein gutes Wort, einen kleinen Dienst, ein Stück Brot, einen erfrischenden Trunk, ein liebendes Andenken und zum Trost in ihrem Anliegen baten! Selbst Zudringlichkeit, Grobheit und Bosheit brachten es nicht fertig, sein geduldiges Schweigen und seine lächelnde Ruhe zu stören.“
Viel freie Zeit hatte er dabei nicht. Doch die Zeit, die er hatte, nutzte er zum Gebet. Auch in der Nacht betete er oft.
Die Eucharistie verehrte er sehr, ihm war der tägliche Kommunionempfang wichtig. Außerdem verehrte er Maria sehr und das Heiligste Herz Jesu

Ein Heiliger, der uns viel zu sagen hat, aufgrund seiner Geduld und Demut.

Übrigens gibt es  den Bruder Konrad Hof . Es lohnt sich dorthin zu pilgern. Und auf der Homepage ist ein  Lied über ihn zu lesen (man kann es auch singen)


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