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Mittwoch, 17. Oktober 2018

Schnitzeljagd - Mit Christus um die Welt - Teil 3


 Nun der dritte Teil der Serie.  Es geht hier zu  Teil 1 und  Teil 2

Amy  wurde in Rio der Janeiro in eine gefährliche Gegend gesendet. Sie soll dort eine Madonnenfigur finden. Als Amy vor der Madonnenfigur/dem Madonnenbild steht, erfährt sie von  Franziskaner Bruder Sandro, was es damit auf sich hat. Gleichzeitig besucht sie mit Bruder Sandro das Armenviertel und lernt viel von seiner Arbeit. Dabei werden Infos über die Befreiungstheologie gegeben.
Von Bruder Sandro wird Amy nach Rumänien gesendet, wo sie in einem orthodoxem  Frauenkloster landet und erst mal zur Stille kommen soll.

Ben ist in Deutschland und zwar in Wittenberg. „Ich soll hier herausfinden, warum Deutschland auch so wichtig ist für das Christentum“, so Ben zu den Zuschauern.
Ausgerechnet am Reformationstag kommt er dort an und stößt auf Martin Luther, zu dem es Informationen gibt.  Es gibt an diesem Tag ein Konfirmandentreffen mit Konfirmanden aus ganz Deutschland, die in Wittenberg Martin Luther feiern. Natürlich trifft er dort wieder auf Jugendliche, die ihren Glauben leben. 
Von Wittenberg wird Ben zur Wartburg gesendet. Auf der Fahrt dorthin wird Ben gewarnt, vor dem Teufel. Was es damit auf sich hat erfährt Ben. Er findet eine Volxbibel., die Martin Dreyer übersetzt hat und im Internet immer wieder überarbeitet wird.
Ben wird nach Äthiopien gesendet. Dort ist er auf der Suche nach einer sehr alten Kirche, denkt er zumindest. Es handelt sich aber um die Äthiopisch-Orthodoxe Tewahedo-Kirche. In Äthiopien hört Ben von der Bundeslade,  außerdem dass jeder Christ ein Kreuz trägt.

Wieder werden Schlagworte für das Christentum verwendet: Überzeugung,  Nächstenliebe…

Mittwoch, 10. Oktober 2018

Schnitzeljagd - Mit Christus um die Welt - Teil 2


Nun der zweite Teil der Schnitzeljagd. Der erste Teil ist hier zu sehen.

Ben ist auf den Weg nach Voodooland, zusammen mit seiner Puppe. Wer  sind wohl Ahn, Häuptling und Heiler? Zunächst weiß es keiner, doch Ben findet ihn. Ihm wird erst mal klar gemacht, dass in dieser Puppe kein Leben steckt und Voodoo etwas ganz anderes bedeutet, als Europäer denken. Und er erfährt, wer Ahn, Häuptling und Heiler ist, nämlich Jesus Christus.
Ben erfährt ein wenig geschichtlichen Hintergrund, denn der christliche Glaube wurde von Europa nach Afrika gebracht.
Ben wird nach Italien gesendet. In diesem Land hält sich Amy auf und nun denkt er, dass sie leider weiter ist als er. Ben kommt hier zu Nomadelfia, einer kleinen, katholischen Gemeinschaft, die versucht, das Urchristentum zu leben. Bei dieser Gemeinschaft arbeitet Ben etwas mit. Er  erlebt hier  eine Heilige Messe mit und empfängt die Eucharistie.
Vor dort wird Ben nach Deutschland geschickt.

Amy ist auf dem Weg zum Petersdom in Rom, genauer im Vatikan, denn dazu gehört der Petersdom. Immer noch wird sie verfolgt. Leider wird hier ein Satz aus der Bibel genommen, der ohne Zusammenhang zitiert wird: Petrus heißt zwar Fels, aber diesen Zusatznamen hat Simon bekommen, weil  er die Kirche leiten sollte.
Amy hat das Geheimnis des Christentums noch nicht gefunden. Sie wird nach Sao Paulo in Brasilien gesendet. Sie landet bei "Marcha para Jesus" Dies ist eine riesengroße christliche Party auf den Straßen, es fahren Wagen, auf denen christliche Musik erklingt…  Man könnte es fast mit einem Christopher-Street-Day vergleichen, jedoch christlich.
Von Sao Paulo aus wird Amy nach Rio de Janeiro gesendet. Sie ist bei einer Programmaufzeichnung für das Fernsehen für eine Pfingstkirche dabei. Es ist eine Fernsehgemeinde. Von hier aus wird sie in eine gefährliche Gegend gesendet.


Wieder werden Schlagworte für das Christentum verwendet: Vielfalt, Ewiges Leben, Freude… 
Außerdem gibt es Hintergrundwissen.

 Zu Teil 3 geht es hier weiter

Für 15,--€ kann die DVD hier erworben werden. Alle vier Teile sind auf dieser DVD.

Dieser Beitrag entstand in Zusammenarbeit mit Gerth Medien

Mittwoch, 3. Oktober 2018

Schnitzeljagd - Mit Christus um die Welt - Teil 1




Was ist das Besondere am Christentum? Dies wollen zwei junge Erwachsene herausfinden und machen sich auf die Suche. Zunächst sieht man Ben und Amy in Brasilien mit der größten Christusstatuen der Welt von dort werden sie zum 8. Längengrad gesendet um auf das Geheimnis des Christentums zu kommen.- Sie „kämpfen“ gegeneinander und trennen sich daher. Zuvor erfahren sie noch, dass ein Drittel der Menschen auf der Welt Christen sind.

Amy landet in Italien, hier natürlich in Rom
Zunächst macht sich Amy zum Vatikan auf, ist bei einer Audienz mit dem Papst dabei und sieht, wie begeistert die Menschen – gerade auch junge Menschen  - vom Papst sind.  Danach wird es für Amie spannend, denn sie bekommt einen Tipp, bei dem sie vorsichtig sein soll und verfolgt wird. – Später verfolgt sie selbst den Verfolger.
Amy findet die Katakomben und ist beim Karfreitagskreuzweg im Kolosseum dabei

Ben landet in Nigeria.
 Er findet Canaanland. Hier gibt es eine Kirche, die für 50.000 Menschen gebaut ist, die größte Kirche der Welt. Dort erfährt er zum ersten Mal etwas über das Zungengebet/Sprachengebet. Ben lernt außerdem Lagos als Stadt der 1000 Kirchen kennen und wichtige Personen.  Spannend wird es am Ende des Filmes, als er nach Voodooland gesendet wird und eine Voodoopuppe bekommt

Gleichzeitig wird viel über das Christentum erklärt. Wer Jesus Christus war, warum Karfreitag und Ostern so wichtig sind, wer der Heilige Geist ist….
 Auch über die verschiedenen christlichen Kirchen wird informiert.

Und es gibt Schlagworte, die wichtig für das Christentum sind, wie Kraft, Liebe, Hoffnung…

Ganz toll gemacht, vor allem auch für Jugendliche, die anfangen, sich mit Glaube und Religion auseinanderzusetzen. Und Jugendliche werden auch immer weider gezeigt, sprechen über ihren Glauben, landen auf Selfies mit Ben oder Amy

Mit den Folgen 2-4 zusammen ist dies auf einer DVD erschienen. Hier geht es weiter zu  Teil 2 und Teil 3

Für  15,00 € ist die DVD hier zu haben.

Dieser Beitrag entstand in Zusammenarbeit mit  Gerth-Medien


Mittwoch, 26. September 2018

Gebetsanliegen für Oktober 2018

Gebetstag um geistliche Berufungen: 4. Oktober

Wir bitten um MissionarInnen, die Menschen für Christus begeistern.



Gebetsanliegen des Papstes:
 Dass sich die Ordensleute wirksam für Arme und Ausgegrenzte einbringen.



Mittwoch, 19. September 2018

Glocken für den Frieden



An kommenden Freitag  ist Weltfriedenstag. Die Kirche setzen ein Zeichen: Es werden Glocken in ganz Europa läuten. – Übrigens sind es nicht nur Kirchen, die ein Zeichen setzen, auch säkulare Institutionen werden die Glocken läuten lassen.

In der Zeit von 18.00 – 18.15 Uhr werden die Glocken läuten.


Ein schönes Zeichen, welches wir durch unser Gebet unterstützen können, besonders in einer Zeit, in der es so aussieht, als ob dieser Friede nicht lange hält.

Übrigens ist an diesem 21. September vor 100 Jahren der 1. Weltkrieg zu Ende gegangen. Was natürlich sehr schön ist. Vielleicht haben die Menschen damals um ein Ende gebetet?

Vor 400 Jahren jedoch begann der 30-jährige Krieg. Ich denke, keine möchte nochmals so einen langen Krieg. Daher können wir auch für Frieden beten.

Und denken wir einfach mal an all die Kriege, die zurzeit auf der Erde stattfinden. Viele Menschen flüchten zu uns und finden auch hier keine Ruhe.

Lasst uns um Frieden beten: Frieden, zwischen den Menschen und Frieden zwischen den Völkern.

Und bitten wir den Heiligen Geist auch um den Frieden im eigenen Herzen.


Mittwoch, 12. September 2018

Du sollt dir kein Bild machen

Quelle: Fotolia


Die Überschrift gibt einen Satz der Bibel wieder. Wobei: Je nach Übersetzung, findet diesen Satz keiner. Und was bedeutet dieser überhaupt?
Da mir vor ein paar Tagen jemanden diesen Satz gesendet hat – und völlig aus dem Zusammenhang gerissen hat, einfach nur, weil die Person von früher noch den Satz kannte, aber mehr nicht, möchte ich darauf eingehen.
Genau zweimal taucht dieser Satz auf und zwar in Zusammenhang mit den Zehn Geboten. Die Original-Übersetzung hier aus der Thora, die in Tel-Aviv gedruckt wurde, in Hebräisch-Deutsch:
Ex 20,4 und Dtn. 5,8 „Du sollst dir kein Bild machen, kein Abbild des, was im Himmel droben und was auf Erden hierunten und was im Wasser unter der Erde; …“ (Beides mal die gleichen Worte)
 In der neuen Einheitsübersetzung sind diese Worte gar nicht zu finden. Da heißt es:
 „Du sollst dir kein Kultbild machen, keine Gestalt von irgendetwas am Himmel droben, auf der Erde unten oder im Wasser unter der Erde.“ (auch hier beides Mal die gleiche Übersetzung)
Meist wird es einfach als folgende Fassung  des ersten Gebotes weitergegeben:
„Du sollst keine anderen Götter neben mir haben.“  Selbst oben ist es nur ein Teil des 1. Gebotes.
Wenn ich vom Original alle Verse schreibe, dann heißt es: „Du sollst keine fremden Götter haben vor mir. Du sollst dir kein Bild machen, kein Abbild des, was im Himmel droben und was auf Erden hierunten und was im Wasser unter der Erde; du sollst dich nicht niederwerfen vor ihnen und ihnen nicht dienen, denn ich, der Ewige dein Gott bin ein eifervoller Gott, der  die Schuld der Väter ahndet an Kindern und am dritten und am vierten Gliede, die mich hassen, der aber Gnade übet am 1000. Gliede denen, die mich lieben und meine Gebote halten.“

Dieser  Text des Talmuds und damit auch der Bibel „schreit“ förmlich danach, erklärt zu werden, denn viele werden damit Schwierigkeiten haben, gerade, was die Aussage über den Hass und die Liebe betrifft.
Oft ist es eben so, dass der Glaube weitergegeben wird und noch Kinder und Enkel sich an die Gebote Gottes handeln – Das wird gesegnet sein. Umgekehrt ist es genauso. Wird diese Kette jedoch von jemand unterbrochen, die sich Gott zuwendet, dann liegt Gottes Segen auf dieser Person.
Weiterhin: Die Juden hatten damals in Auseinandersetzung mit den anderen Völkern gesehen, dass diese an ganz viele verschiedene Götter und Götzen glaubten. Hier die Abgrenzung, es gibt nur einen Gott und nur an ihn sollst du glauben.

Für uns heute kann es bedeuten, uns keine Ersatzgötzen zu suchen, sei es das Smartphone, der PC, Geld… Gott sollte einfach an erster Stelle gesetzt werden.

Und noch etwas ist wichtig: Den Satz: „Du sollst dir kein Bild machen“, nicht einfach aus dem Zusammenhang reißen. Gerade hier ist zu sehen, dass Gott etwas über sich aussagt: Er ist eifervoll (wird meist mit eifersüchtig übersetzt). Die Wesensmerkmale Gottes sollten wir schon kennen, um eine Beziehung zu ihm aufzubauen.

Mittwoch, 5. September 2018

Gemeinsamkeiten "Wir sind Kirche" und "Wir sind nicht 'Wir sind Kirche' "

Quelle: Fotolia

Manch einer denkt bei der Überschrift wahrscheinlich, dass er/sie nicht richtig liest. Aber es stimmt. Es gibt Punkte, in denen sich diese – ach so unterschiedlichen Gruppierungen- wirklich gleichen. Es geht hier nicht um einzelne Personen, sondern um die jeweiligen Vereinigungen. Und diese Verbindungen haben wirklich so einiges gemeinsam.
Zunächst einmal geht es vor allem um Politik- Kirchenpolitik. Und bei dieser Politik sind sowohl Konservative als auch Progressive in ihrem Denken ziemlich eng. Nur das, was die eigenen kirchenpolitischen Werte aussagen stimmt auch, mehr wird nach außen nicht zugelassen. Manchmal wird der andere ziemlich angegriffen, sogar persönlich. Argumente, warum etwas anderes gemacht wird, werden nicht zugelassen. So ungefähr nach dem Motto: Der liebe Gott hat recht, aber was wir sagen stimmt noch mehr.
Noch etwas bestimmt nach außen hin diese Vereine: Nur die Tat ist zu sehen, dass erscheint wichtiger als alles andere. Auf Sicherheit wird gesetzt.

Weiterhin nach außen: Keinerlei Aufruf zum Gebet, nur in den Anliegen, die für die eigene Position wichtig sind. Dabei auch mal in Wut gegen andere. Ja, manchmal kommt sogar der Einwand, dass die andere Person es nicht verdient hat, dass man für sie betet, denn diese Person denkt ja kirchenpolitisch genau das Gegenteil von dem, was selbst geglaubt wird. So etwas habe ich wirklich schon erlebt, sogar noch etwas krasser, nämlich dass diese Person garantiert in die Hölle kommt und man nicht bereit ist, zu beten. – Und dies, bei den sogenannten konservativen Gruppierungen. Wo bleibt da die Feindesliebe? Wo bleibt da der Glaube, andere durch das Gebet retten zu können


Ich gebe zu, dass ich bei dem letzten Punkt jetzt vorsichtig sein möchte. Ich weiß, auch Priester und Ordensleute engagieren sich auf den jeweiligen Seiten.- Und vor gar nicht allzu langer Zeit ich ein Gespräch mit einem Priester, der eben eine sehr lebendige Beziehung zu Christus hat. Und hier habe ich noch etwas anderes erlebt: Dieser Priester hat seine kirchenpolitische Position, ist aber bereit, andere anzuhören und auch etwas zu überdenken.

Es liegt in erster Linie an unserem Gebet und unserer lebendigen Beziehung zu Gott, dass Sein Reich auf der Erde sichtbar wird, nicht an irgendwelchen kirchenpolitischen Einstellungen

Mittwoch, 29. August 2018

Gebetsanliegen für September


Gebetstag für geistliche Berufungen am 06. September:

Wir bitten um Menschen, die im Eremitendasein ihre Sendung finden.



Gebetsanliegen des Papstes:


Um freien Zutritt aller Jugendlichen zu Bildung und Arbeit in den jeweiligen Ländern Afrikas.



Mittwoch, 15. August 2018

Heiliger Maximilian Kolbe

Gemälde: Kolbe als KZ-Häftling
Quelle: Ökumenisches Heiligenlexikon


Dieses Bild oben dürften viele kennen. Fast jedes Jahr konnte ich es als Schülerin im Religionsbuch entdecken. Damals wurde er als Vorbild dargestellt. Und diese vorbildliche Funktion hat ihm zum Heiligen gemacht. (Was mir damals nicht bekannt war: Dass er schon zu meiner Schulzeit ein Seliger war.)
Maximilian Kolbe wurde als Vorbild dargestellt, weil er für einen Familienvater in den Hungerbunker ging. – Mehr wusste ich zur Schulzeit nicht und lange wusste ich auch nicht viel mehr. So nach und nach erfuhr ich, dass dieser Priester Franziskaner war,  aus Polen kam eine Zeitschrift herausgab und die Muttergottes sehr verehrte.
Aber reicht das schon, um ein Heiliger zu werden? Daher nochmals etwas mehr:

* 7. Januar 1894
† 14. August 1941 in Auschwitz
Gedenktag ist der 14. August

Kolbe wurde von seiner Mutter mit Strenge in der Frömmigkeit erzogen. Sie forderte, dass er unbedingt alles glauben solle. – Das hätte auch schief gehen können. Und vieles von seiner Mutter prägte ihn sehr, so z. B. auch die Einstellung gegen die Juden, die er leider sein Leben lang beibehielt.
Mit 13 Jahren ging er auf die Schule der Franziskaner, mit 17 Jahren trat er dort ein und schon ein Jahr später wurde er nach Rom zum Studium gesendet.
Mit 24 Jahren wird er zum Priester geweiht. Ihm war es wichtig, so heilig wie möglich zu sein/werden.
Schlimm war für ihn, dass die Muttergottes immer wieder beleidigt wurde. So gründete er eine Gebetsgemeinschaft, die sich  „Miliz der unbefleckten Empfängnis“ nannte. Gebete wurde vor allem für Freimauer, aber  auch für alle die nicht katholisch waren oder keine Christen, damit diese den wahren Glauben fänden.
Kolbe war schon von Kindheit an lungenkrank. Ein Jahr nach seiner Priesterweihe erlitt er wieder einen Tuberkuloseanfall. Während er sich von der Krankheit erholte, kümmerte er sich um die anderen Kranken, bei denen er anscheinend sehr positiv aufgefallen ist, denn man nannte ihn „Engel der Kranken“
Alle damals verfügbaren Medien verwendete er, um für die Muttergottes „Werbung“ zu machen und alle Menschen zum katholischen Glauben zu führen. Seine Liebe zu Maria ging so weit, dass sein älterer Bruder sich bei ihm beschwerte, denn im Kloster von Kolbe grüßte man  nicht mehr mit „Gelobt sei Jesus Christus“, sondern mit „Maria“. – Ich gebe zu, dass ich damit dann auch Schwierigkeiten haben würde, obwohl ich die Muttergottes verehre. Seinem Bruder scheint es ähnlich ergangen zu sein, denn er meinte: „Es tut mir Leid um den schönen altpolnischen Gruß. … Der neue sieht ein bisschen nach Boykott aus gegenüber dem Herrn Jesus. … Was wird daraus werden?“
Mit 36 Jahren wurde Kolbe nach Japan gesendet und blieb sechs Jahre dort. Dann war er wieder in Polen. Schon kurz nach Kriegsbeginn wurde er verhaftet. Zwar wurde er freigelassen, da er jedoch ein unbequemer Mensch war, wurde er immer wieder verhaftet, bis er schließlich nach Ausschwitz kam. Im Juli 1941 bot sich an, statt Franz Gajowniczek in den Hungerbunker zu gehen, denn jener hatte Familie. Diese Zeit dort verbrachte Kolbe betend und singend. Während die anderen Häftlinge schon tot waren, hörte man ihn noch tagelang. Er ist übrigens nicht gänzlich verhungert: Weil es so lange dauerte und man noch lange Lebenszeichen wahrnahm, wurde ihm eine Giftspritze gegeben.

1971 wurde Kolbe seliggesprochen, 1982 wurde er heiliggesprochen.
Er ist übrigens der Patron der Journalisten und Funkamateure.

Auf Youtube gibt es ein kurzes Video, welches Pater Maximilian Kolbe zeigt. Das möchte ich nicht vorenthalten: 


Mittwoch, 8. August 2018

Heilige Afra

Buchmalerei, 1493, Hartmann Schedels Nürnberger Weltchronik
Quelle: Ökumensiches Heiligenlexikon


Die Diözese Augsburg hat drei Patrone. Am bekanntesten ist wohl der Hauptpatron, der Heilige Ulrich. Daneben gibt es noch die Heilige Afra und den Heiligen Simpert.
Der Gedenktag der Heiligen Afra wird in der Diözese am 07. August gefeiert. Wer war diese Frau?
 Was man auf alle Fälle von ihr weiß: Dass sie unter Kaiser Diokletian  das Martyrium erlitt.
Afra kam mit ihrer Mutter Hilaria nach Augsburg. Hilaria weihte ihre Tochter der Liebegöttin Venus. – Es waren also beides keine Christinnen. So ist es vielleicht auch nicht verwunderlich, dass Afra in der Nähe von Augsburg ein Freudenhaus eröffnete.


Während der diokleatischen Verfolgung suchte Bischof Narzissus auf der Flucht eine Unterkunft und kam so in das Haus von Afra. Die Legende erzählt, dass ein Gebet des Bischof Afra so berührte, dass sie Christin wurde. – Genauso ihre Mutter und die anderen Frauen, die im Freudenhaus arbeiteten. Sie schlossen das Bordell. 

Aus Enttäuschung und Wut zeigten die ehemaligen Besucher des Freudenhauses Afra und ihre Gefährtinnen als Christinnen an, worauf diese getötet wurden. Es heißt, Afra wäre an einen Baum gebunden worden und dort verbrannt.

Übriges wurde auch der Onkel von Afra Christ und der erste Bischof von Augsburg

Es ist kein Wunder, dass sie unter anderem Patronin der reuigen Dirnen, aber auch der Büßerinnen ist.

Eine der bekanntesten Wallfahrtskirche, die ihr geweiht wurden, steht in der Nähe meines Heimatsortes, nämlich „St. Afra im Felde“. Dorthin gibt es auch immer wieder Wallfahrten.

Zum Schluss ein kurzes Video von einer Wallfahrt, leider nicht besonders gut: