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Mittwoch, 29. Januar 2020

Gebetsanliegen für Februar


Gebetsanliegen für geistliche Berufungen, 06. Februar:
Wir bitten um Frauen und Männer, die als Ordenschristen ihr Leben Gott anvertrauen.

Gebetsanliegen des Papstes:



Wir beten dafür, dass der Hilferuf unserer Schwestern und Brüder auf der Flucht gehört und beachtet wird – insbesondere der Opfer des Menschenhandels.

Weitere Gebetsanliegen:
2. Februar: Tag  des Gott geweihten Lebens
11. Februar: Welttag der Kranken – besonders für die Kranken beten

Montag, 30. Dezember 2019

Gebetsanliegen für Januar 2020


Gebetsanliegen für geistliche Berufungen, 2. Januar:
Wir bitten um Berufungen zum Dienst als Diakon.




Gebetsanliegen des Papstes:
Evangelisation Förderung des Weltfriedens
Wir beten dafür, dass Christen, Angehörige anderer Religionen und alle Menschen guten Willens  sich für Frieden und Gerechtigkeit in der Welt einsetzen.


Weitere Gebetsanliegen: 
Weltgebetswoche für die Einheit der Christen: 18. - 25. Januar

Donnerstag, 28. November 2019

Gebetsanliegen für Dezember


Gebetsanliegen für geistliche Berufungen am 05. Dezember:  
Wir beten für die Mesnerinnen und Mesner: Um Freude an ihrem Dienst






Gebetsanliegen des Papstes: 
Für eine gesicherte Zukunft der Jüngsten: Dass jedes Kind eine gesichtete Zukunft der Jüngsten - besonders derer, die Leid tragen - zur Priorität erklärt und dementsprechend die notwendigen Schritte unternimmt

Mittwoch, 13. November 2019

77 - Wie Gott mit, so ich dir




Adonia – der Name ist bestimmt vielen inzwischen bekannt. Kinder und Jugendliche, die ein christliches Musical singen. Und während sie eine Woche zusammen sind, beten sie auch.
Nun hat der Leiter von Adonia Deutschland zusammen mit anderen eine neues Musical geschrieben. Ende Oktober fand die Uraufführung statt.

Schon der Titel sagt, um was es geht: Um das Vergeben. Die Zahl deutet an, dass man immer und immer wieder vergeben soll. Weiterhin fällt mir auch ein Satz aus dem Vater-Unser ein: „Vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern.“
Und im ersten Lied klingt dies auch an. Da heißt es: „Nicht ein, nicht zwei, nicht sieben Mal, du vergibst mir jeden Tag von neuem. Du fängst von vorne an, gibt’s mir wieder eine Chance, von neuem, 77-mal“

Bei dem Musical ist das Gleichnis vom hartherzigen  Gläubiger in die heutige Zeit übersetzt. Es spielt in  Indien. Und es hat natürlich wieder mehrere Bezüge zu der heutigen Zeit. – Lohnt sich wirklich zu sehen.
Aus dem König wird ein Maharadscha, der Schuldner ist ein armer Schlucker, der es mit dem Geld vom Maharadscha zu Reichtum bringt. Und da ist ja noch der weitere Schuldner – hier eine Rosenverkäuferin.
Was macht Geld mit einem? Wie gehen wir damit um? Wie behandeln wir Menschen, die nicht so viel Geld haben? Lohnt sich wirklich zu sehen. Wann, ist auf der Homepage von Adonia-Deutschland zu sehen: https://www.adonia.de/

Fotos der Uraufführung:







Ich habe einen  Zeitungartikel über die Uraufführung geschrieben. 




Mittwoch, 6. November 2019

Lebendige Gemeinde - und nur einmal jährlich Heilige Messe


Pater Sepp Wasensteiner SAC, ist seit 28 Jahren in Braslien als Missionar, als Priester tätig. Da hier in Deutschland viele über den Priestermangel klagen, bat ich ihn einen Bericht für meinen Blog über seine Erfahrungen dort zu verfassen - auch in Hinblick, wie es in Deutschland aussieht und gelingen könnte. Im Video oben ist ja schon zu sehen, wie lebendig es in der Gemeinde zugeht. Der Priester, der zu sehen ist, ist Pater Sepp Wasensteiner, oder - wie er sich in Brasilien nennt: Pater José. 




Hier sein Bericht. unterbrochen von Fotos, die er mir auch gesendet hat: 

Die Pfarrei São Raimundo ist etwa 1300 km² groß, hat einen Bereich “Stadt” mit  fünf Stadtteilen, in dem etwa die Hälfte der Pfarreimitglieder leben, ca. 15.000. Die andere Hälfte der Bevölkerung wohnt auf dem Land, in vielen verschiedenen Dörfern und kleinen Ansiedelungen, 78 davon sind in kirchlichen Basisgemeinden organisiert, das heißt, mit der Pfarrei verbunden, Dort feiern sie sonntägliche Wortgottesdienste, findet Kinderkatechese für Erstkommunion statt, existieren Gruppen, die die Tauf- und Ehevorbereitung machen, Familienpastoral, Rosenkranzgebet, auch der sogenannte “Männerrosenkranz”, Liturgiegruppen und Gemeindeversammlungen.  Elf Kapellen haben bereits einen Tabernakel (aus Holz!) mit Christus in der Eucharistie gegenwärtig, und ausgebildete Kommunionhelfer, die in den Wortgottesdiensten die Kommunion austeilen und die Krankenbesuche machen. Es sind Gemeinden im Landesinneren, in denen reges kirchliches Leben geschieht, auch wenn nur einmal im Jahr eine Messfeier stattfindet. Bei so vielen Kapellen und Kirchen wäre ein Priester total überfordert, wenn er öfters die Eucharistie feiern wollte. Auch die katastrophalen Straßenverhältnisse tragen ihr Übriges dazu bei…




Meine Hauptaufgabe als Gemeindepriester, außer der Sorge für die Einheit in der Gemeinde zu sorgen, sehe ich in der Aus- und Weiterbildung unserer Laien, sie für den Dienst an Gott in der Gemeinde zu begeistern und sie für ihre Aufgabe zu schulen. Wir haben regelmäßige Fortbildungstreffen in den Sektoren im Landesinneren und in der Stadt. Ganzheitliche Ausbildung, im Sinn von biblisch liturgisch, menschlich human, politisch wirtschaftlich sozial.


Neben oben genannten Gruppen und pastoralen Tätigkeiten funktionieren auch die Dizimopastoral, die Kinderpastoral, die Jugend ist sehr lebendig, über 80 Straßengruppen, die wöchentlich in ihren Gruppen das Evangelium reflektieren und Fürbitten machen, Frauenbund, Stadtteilgruppen, über zehn begeisterte Musikgruppen, Ministranten ohne Ende…….und und und….. Wir haben eine große Vielfalt von Gruppen, Pastorais und Bewegungen, die im Sonntagsgottesdienst zur Einheit zusammenfinden.

Ich habe Sepp gefragt, was unter Dizimopastoral zu verstehen ist. Seine Antwort: 
"Dizimopastoral: Wir haben ja keine Pflichtkirchensteuer, und die Pfarrei braucht ja Einnahmen.
Dizimo heißt Zehntabgabe und ist biblisch. Du wirst viele Bibelstellen dazu finden. Es ist die Pastoralarbeit, die Aufklärungsarbeit betreibt, damit die Leute verantwortungsbewusst freiwillig regelmässig eine Abgabe, ob in Form von Geld oder Naturalien an die Pfarrei geben.
Pfarrei ist ja kein Supermarkt, wo man nur "nimmt", sondern sich wie in einer Familie sorgt, damit es allen gut geht.
Drei Hauptdimensionen hat dann der Dizimo: Investionen in Kirche und Liturgie (Reformen, Strom und Lichtrechnungen etc.),
Caritas (Hilfe für Arme), und missionarische Tätigkeiten der Pfarrei (Fortbildungstreffen, Schulungen etc)."


Man muss an die Laien glauben, sie befähigen, ihnen Verantwortung übertragen, sie “unabhängig” machen. Nicht der Priester ist Herr der Pfarrei und die Laien sind nicht seine Handlanger. Der Herr der Pfarrei ist Jesus Christus, und wir alle sind seine Mitarbeiter in den verschiedensten Ministerien und Aufgaben, um gemeinsam das Reich Gottes aufzubauen. Wir stehen alle sozusagen “auf der gleichen Seite”. Anstatt zu herrschen, sind wir demütige Diener der Wahrheit!


Bei den großen Herausforderungen von Armut, Gewalt, Ungleichheit, Hunger, Arbeitslosigkeit und Perspektivlosigkeit, ist die Kirche hier der einzige Hoffnungsträger in dieser trostlosen Situation. Gegen Angst, Individualismus, Gewalt, Drogen und die Scheinwelt von Macht- und Besitzgier setzen wir die Werte von Vertrauen, Gemeinschaft und friedvollem Miteinander, wo keiner mehr und keiner weniger ist, sondern alle in ihrer Würde respektiert und geachtet werden. Und die Menschen kommen gerne, erleben die Kirche als ihren Lebensraum, nicht das Gebäude, sondern die Kirche, die aus lebendigen Steinen erbaut ist. Wir sind eine lebendige Kirche, vor allem die Jugend und junge Leute sind die breite Base unseres Kirchenvolkes.

Mehr über das Wirken von Pater Sepp Wasensteiner kann mein in einem Interview hier erfahren. Sein Berufungszeugnis ist hier zu lesen.


 Auf diesen beiden Fotos die sonntägliche Heilige Messe in der Pfarrei São Raimundo

Nachdem Sepp in einem sehr armen Teil von Braslien ist, im Nord-Osten im Gegensatz zu dieser großen Kirche jetzt eine andere: 

Noch abschließende Fotos: 

Dieser Brunnen erinnert mich an ein Video, welches auf Youtube zu sehen ist und bald nachdem Pater Wasensteiner in Braslien war aufgenommen wurde.Es zeigt gleichzeitig ein wenig die politische Situation, die in den letzten Jahren schlimmer geworden ist. 






Mittwoch, 30. Oktober 2019

Gebetsanliegen für November



Gebetsanliegen für geistliche Berufe

31. Oktober - (Gebetstag für November)
Wir bitten um Menschen, die in einem Säkularinstitut ihre Hingabe an Gott mitten in der Welt leben.


Gebetsanliegen des Papstes:


Um Dialog und Versöhnung im Nahen Osten:
Dass im Nahen Osten, wo unterschiedliche religiöse Gemeinschaften den gleichen Lebensraum teilen, ein Geist des Dialoges, der Begegnung und der Versöhnung entsteht.


Weitere Gebetsanliegen:

02. November – Allerseelen
Besonders für Verstorbene beten

17. November: Welttag der Armen
Besonders für die Armen beten

18. November: Gebetstag für die Opfer von Missbrauch und Gewalt in der Kirche
 Der Papst ruft hier zu Buße und zur Reue auf.

Mittwoch, 23. Oktober 2019

Kirchweihfest

©Gabriele Rasenberger



Am Sonntag feierte die katholische Kirche das Kirchweihfest. Hierzu lasse ich Pfarrer Johannes Kreier zu Worte zu kommen: 



Mittwoch, 16. Oktober 2019

Heiliger Gallus

©Gabriele Rasenberger

Ein  Kanton, eine Stadt und ein Bistum in der Schweiz sind nach ihm ernannt. Und dort ist  ein Kloster nach ihm benannt. In der Schweiz und in Deutschland (Hier sehr viele in Süddeutschland) gibt es mehrere Kirchen die nach ihm benannt sind. – Gemeint ist der Heilige Gallus. Doch wer war dieser Mönch? Was weiß man von ihm?

Da es drei Lebensgeschichten gibt, die sich zum Teil widersprechen weiß man bei manchen nicht viel.
* um 550  wahrscheinlich in Irland, neuere  Erkenntnisse gehen davon aus, dass er aus Frankreich stammt.
† 16. Oktober um  640  in Arbon in der Schweiz


Ob Gallus wirklich aus Irland stammt ist nicht sicher, aber sehr wahrscheinlich.  Er soll in einem Kloster seine Erziehung bekommen haben. Wahrscheinlich unter Kolumban, was auch wieder nicht sicher ist.
Sicher ist jedoch, dass er irgendwann auf Kolumban traf. Dieser weihte ihn zum Priester. Mit mehreren Gefährten ging es dann nach  Frankreich.
Später  wurden Gebiete um den Bodensee und vor allem die Schweiz missioniert. Hier wurde Gallus – um es modern auszudrücken – zum Brandstifter, als er einen Opferaltar der Heiden in Brand setze. Er musste daher vor Herzog Gunzo fliehen.
Gallus vernichtete noch einige weitere Götzenbilder.
Während Kolumban weiter zog, blieb Gallus in der Region. In einem sind sich die Beschreibungen über Gallus einig: Er wurde von Kolumban exkommuniziert, durfte die Heilige Messe nicht mehr zelebrieren und durfte nicht mehr missionieren.
Gallus zog sich daher später mit Gefährten in eine Klause zurück, er führte bis zu seinem  Tode das Leben eines Eremiten.

Gallus wird oft mit einem Bären dargestellt. Hierzu gibt es eine Legende, die ich auch in verschiedenen Versionen gelesen habe.  In der bekanntesten heißt es, dass ein Bär sich über das Abendessen her machte. Gallus befahl dem Bär – im Namen Gottes – für das Essen zu arbeiten, was dieser auch machte.

Genauso unterschiedlich wie  die Beschreibungen über Gallus, sind übrigens die Wetterregeln für diesen Tag. Hier musste ich wirklich schmunzeln:
·         Trockenheit am St. Gallus-Tag verkündet einen trockenen Sommer.
·         Tritt St. Gallus trocken auf, / folgt ein nasser Sommer drauf.
·         Gießt Gallus wie aus einem Fass, / ist der nächste Sommer nass.

Mittwoch, 9. Oktober 2019

"Wem ihr die Sünden vergebt..."

Quelle: Fotolia

Die Vergebung der Sünden – ein großes Thema. Jesus gab nach seiner Auferstehung den Aposteln, die Sünden zu vergeben. In der alten Einheitsübersetzung ist der Satz zu lesen:
„Wem ihr die Sünden vergebt, dem sind sie vergeben; wem ihr die Vergebung verweigert, dem ist sie verweigert.“ (Joh 20,23)

Zu diesem Satz möchte ich einiges schreiben, zunächst aus katholischer Sicht zum Sakrament der Versöhnung, dann etwas allgemeiner und schließlich möchte ich noch auf weitere Übersetzungen eingehen.

Zunächst zum Sakrament der Versöhnung:
Christus hat den Apostel die Macht gegeben, Sünden zu vergeben. Die Nachfolger sind die Priester. Daher ist es wichtig, diese Vergehen auch vor einem Priester auszusprechen. Manch ein Mensch hat große Lasten, die Menschen nicht bereit sind zu vergeben. Ganz schlimm wäre eine Abtreibung oder ein Mord. Viele wissen nicht, wie sie mit der Schuld umgehen sollen, die sie wirklich bereuen.  – Doch durch einen Priester kann Gott vergeben.

Der Satz, ausgeweitet, auf alle Menschen:
Es gibt Menschen, auch unter Christen, die nachtragend sind, sehr nachtragend sind. Wenn es ganz schlimm wird, tragen sie ihr ganzes Leben lang dem anderen etwas nach. – Das  wirkt sich auf die Beziehung aus.
Und derjenige, der so nachtragend ist, gibt dem anderen nicht die Chance, sich zu ändern. „Du warst schon immer so, du wirst auch immer so bleiben!“ Das ist die Aussage, die dahintersteckt. Wer zieht damit wohl mehr Schuld auf sich? Das sollte sich mal jeder selbst fragen.
Gleichzeitig erinnert es mich auch an das Gleichnis vom Knecht, dem viel vergeben wird, der aber seinem Schuldner nichts erlässt. So landet später der Knecht im Verließ (Mt 18, 23 ff)

Weitere Übersetzungen:
Ich finde es immer interessant, sich mal andere Übersetzungen anzusehen, denn die Aussage kann anders ankommen. Ich habe zum Beispiel eine Bibel aus dem Jahre 1968. Da heißt es: „Welchen ihr die Sünden nachlasset, denen sind sie nachgelassen, und welchen ihr sie behaltet, denen sind sie behalten.“
Das Wort „behalten“ wird in der neuen Einheitsübersetzung auch wieder verwendet. Man muss eben weiterhin mit der Schuld leben.  Das Wort „behalten“ kommt in mehreren Übersetzungen vor. Bei den Synonymen sind die heftigsten Begriffe hierfür  „verweigern“ oder „verwehren“. Übrigens steht das Wort verweigern in einer Übersetzung.
Was mich zum Überlegen gebracht hat ist auch das Wort „nachlassen“. Heißt das nicht, dass vielleicht nur ein Teil erlassen wird? In der Lutherübersetzung von 2017 steht das Wort „erlassen“. Wenn ich jedoch  online Synonyme suche, wird zum Teil die gleiche Bedeutung angezeigt.
In der Übersetzung „Hoffnung für alle“ lautet der letzte Teil: „Und wem ihr die Schuld nicht vergebt, der bleibt schuldig“
 Statt „Sünden erlassen“ steht in einigen Übersetzungen „vergeben“. Ich denke, mit diesem Wort kann jeder etwas anfangen.

Mittwoch, 2. Oktober 2019

Gebetsanliegen für Oktober


Gebetstag um geistliche Berufungen
3. Oktober
Wir beten für die Frauen, die im Pfarrhaushalt ihren Dienst tun.

31. Oktober (Gebetstag für November)
Wir bitten um Menschen, die in einem Säkularinstitut ihre Hingabe an Gott mitten in der Welt leben.





Gebetsanliegen des Papstes

Um missionarischen Aufbruch in der Kirche:
Dass der Heilige Geist einen mutigen missionarischen Aufbruch in der Kirche entfache.