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Mittwoch, 18. Juli 2018

Logos von Kirchengemeinden



Viele Kirchengemeinden haben inzwischen Logos. Vor einigen Jahren war ich von einem Logo sehr begeistert, es hat mich zum meditieren eingeladen. Oben ist es zu sehen.

Zunächst: Ein Kreis, aber nicht nur ein Kreis, sondern die Hostie. Sie ist zwar gespalten, aber nur, um die verschiedenen Pfarrgemeinden zu zeigen.
In/Auf der Hostie zu sehen: Ein Kreuz. Daraus erwachsen Zweige. Vielleicht der Lebensbaum?
Unten: Wellen, Wasser. Alles ist gehüllt in dieses Wasser, in das Lebenswasser.

Lebensbaum und das Wasser stehen für Jesus Christus.

Vielleicht findet jemand noch mehr. Es lohnt sich, zu überlegen, was so ein Logo zu sagen hat. 





Mittwoch, 11. Juli 2018

Bernhard von Baden 15. Juli

links: Bernhard von Baden


Am 15. Juli ist der Gedenktag des Seligen Bernhard von Baden. Im Erzbistum Freiburg wird dieser gefeiert, es gibt auch Kirchen, die nach ihm benannt sind, z.B. in Schopfheim.
Wer war dieser Selige?
Wer im Internet nach ihm sucht, findet einige Seiten. Ich will mich auf wenige Daten beschränken.
Geboren wurde Bernhard um 1428/29 bei Baden-Baden. Wie im Bild oben zu sehen, war er Ritter. Schon bald war er persönlicher Gesandter von Kaiser Friedrich III. Was heute eher nicht so gut gesehen wird (auch nicht von mir): Er  warb in dieser Stellung für den Kreuzzug gegen die Osmanen.
Später führte ein recht einfaches, ja asketisches Leben. Er gab ziemlich viel von seinem Einkommen den Armen.
Schon während seines Lebens muss er einen heiligmäßigen Ruf gehabt haben, so dass bei seiner Beerdigung im Jahre 1458 viele Menschen anwesend waren..

Bernhard in Patron der Jugend und von Männern.

Das Fenster auf dem Foto oben ist in der Pfarrkirche St. Gallus in Rheinfelden-Eichsel zu sehen.

Mittwoch, 4. Juli 2018

Der barmherzige Samariter für heute


Quelle: Fotolia


Das Gleichnis vom barmherzigen Samariter kennt wohl jeder.
Samariter waren damals die Ausländer, diejenigen, die den falschen Glauben haben und mit denen man nichts zu tun haben will.
Im Gleichnis gehen ein Levit und ein Priester am Ausgeraubten vorüber. – Sie hatten das Sagen, genauso wie zum Beispiel Pharisäer. Waren also nicht nur Priester sondern man könnte diese auch mit Politikern gleichsetzen.

Wenn ich das Gleichnis für heute übersetzen würde, wie könnte es dann also aussehen? Ich versuche es mal für Europa zu übersetzen:

Eine Person aus dem Mittelstand wird überfallen.  Da kommt ein christlicher Politiker. Dieser sieht die Person zwar, hat es aber eilig und außerdem kein Handy dabei um Hilfe zu holen. Er geht weiter, vergisst den Fall und kümmert sich nicht weiter darum
Dann kommt ein sehr national-denkender Politiker vorbei, dem nur die eigene Nation wichtig ist. Auch er sieht die Person, die überfallen wurde und denkt, dass da bestimmt ein Ausländer dahinter steckt und dies eine Falle ist. Er lässt die Person liegen und geht weiter.
Dann kommt ein muslimischer Asylbewerber. Er leistet erste Hilfe, macht alles, was die Person braucht, ruft den Rettungsdienst und bleibt noch so lange, bis dieser kommt. Auch als die überfallene Person noch im Krankenhaus ist, kümmert sich der Asylbewerber um die Person.

Wer also ist hier der Nächste gewesen?


Mittwoch, 27. Juni 2018

Gebetsanliegen für Juli



Gebetsanliegen für geistliche Berufungen am 05. Juli:

Wir bitten um Menschen, die den Glauben als Religionslehrer/in weitergeben.



Gebetsanliegen des Papstes:

Priester, die sich durch ihre Arbeit erschöpft und allein gelassen fühlen, mögen durch die Vertrautheit mit dem Herrn und durch Freundschaft unter einander Trost und Hilfe finden.

Dazu eine ganz persönliche Anmerkung von mir: Ich kenne einen Priester, der sein Amt aufgegeben hat und aus der Kirche ausgetreten ist, weil er sich vom Bischof alleingelassen gefühlt hat.  Und mehrere Priester, die ihm fast gefolgt wären…
Und ich kenne einen weiteren Priester, der nach seinen ersten Kaplans-/Vikarsjahren das Amt aufgegeben hat, weil ihm alles zu viel wurde; er sich überfordert fühlte.
Ein weiterer Priester hat sich in den ersten Jahren, als er Priester war, übernommen, ist zusammengebrochen. Danach hat er sich erst mal eine Auszeit genommen, sehr lange überlegt, ob dies wirklich seine Berufung ist...
Das Anliegen des Papstes ist also sehr wichtig und sehr aktuell



Mittwoch, 20. Juni 2018

Frauen in der Bibel - Hagar



Hagar – eine interessante Frau, die viel lernen musste und von der wir viel lernen können. Wer war sie?

Mit Abraham und dessen Frau Sara ist Hagar nach Kanaan gekommen. Sie war die Magd von Abraham. Sara bekam keine Kinder. Daher sollte Abraham zur Sklavin gehen. Wie es damals üblich war, wurde das Kind dann als dies der Herrin zugeordnet.
Hagar war aber schadenfroh: Sie war schwanger und Sara nicht! Das ließ Hagar ihrer Herrin spüren. Die darf dann mit Hagar machen, was sie will, woraufhin Hagar wegläuft.
Da nimmt Gott sich zwar ihrer an, aber Sein Engel verlangt: „Kehr zurück zu deiner Herrin und beuge dich unter ihre Hand!“
Hagar muss an sich arbeiten lassen! Gott will sie für sich gebrauchen, aber dazu muss Hagar noch viel lernen. Auch einiges auszuhalten. Vielleicht  muss sie die Demütigungen auch aushalten, weil sie selbst zuvor schadenfroh war.
In dieser Situation lernt Hagar viel. Zum einen gibt sie Gott den Namen: El-Roï - Gott schaut auf mich. Dann passiert das ganze an einem Brunnen. Auch dieser bekommt einen Namen, nämlich Lahai-Roï - Brunnen des Lebendigen, der auf mich schaut.

In ihrer Not erkennt Hagar, dass Gott auf sie schaut, dass sie nicht alleine ist. Aber dies erkennt sie eben erst, nachdem sie zuvor schadenfroh war. Sie muss an sich arbeiten. Für uns gilt also: Wo müssen wir an uns arbeiten? Wo zeigt es uns Gott ziemlich genau?

Eine weitere Stelle gibt es über Hagar:
Sara ist eifersüchtig auf Hagar und ihren Sohn Ismael. Sie denkt wahrscheinlich, dass Ismael doch noch das Erbe antritt und nicht Isaak. Daher fordert Sara Abraham auf Hagar mit Ismael wegzuschicken. – Und Gott sagt Abraham, dass er in diesem Fall auf Sara hören soll.

Wieder ist Hagar weg, diesmal ganz ausgeschlossen. Sie weiß nicht warum, da sie dem Abraham doch einen Sohn geboren hat. Er gibt Hagar zumindest Brot und Wasser. Aber was ist das, wenn überall nur Wüste ist? Gerade Ismael macht es zu schaffen und er fängt an zu weinen, als kein Wasser mehr da ist.
Und Hagar? Sie will nicht mit ansehen, wie ihr Kind stirbt und weint auch.
Wieder hört Gott, wieder ist ein Brunnen in der Nähe. – Mitten in der Wüste eine Quelle, Wasser.

Kann dies nicht ein Zeichen für uns sein, dass mitten in der Trockenheit, in Wüstenzeiten Gott uns helfen möchte? Uns das gibt, was wir brauchen? Wichtig ist dazu IHN immer wieder anzurufen und ihm zu vertrauen.

Mittwoch, 6. Juni 2018

Gottes Bund mit....


Wer das Bild oben ansieht, kann sich schon denken, um welchen Bund es sich handelt. 
Doch: Was hat Gott den genau versprochen? Einfach nur, einen Bund mit uns Menschen? Einen Bund, der bei Noah begann und nie enden wird, zumindest nie für uns Menschen?

Mir sind kürzlich zwei Stellen besonders aufgefallen, die ich anscheinend ansonsten etwas überlesen habe. Vielleicht hat es aber auch mit dem Allgemeinwissen zu tun, welches da so ungefähr heißt: "Der Regenbogen ist Zeichen dafür, dass die Menschen nicht mehr vernichtet werden." Ich möchte noch dazu fügen: Wenn sich der Mensch nach dem Bund Gottes und nach Seinen Geboten richtet.

Wenn dieser Bund Gottes nun für den Menschen gilt, was heißt dies dann für uns untereinander? Ich denke, dass kann jeder für sich beantworten. Es appelliert daran, wie wir miteinander umgehen.


Für manch einen Menschen gilt vielleicht der Mensch, aber alles andere wird ausgebeutet. Dabei ist für Gott das Ende der Sintflut ganz klar: Es geht um alles Leben! Dies hat somit Auswirkungen auf den Umgang mit der Schöpfung, mit Pflanzen und Tieren.

Dass dieser Bund auf alle Fälle auch für die Tiere gilt, wird an anderer Stelle  noch deutlicher gezeigt. - Als ich dies gelesen habe, sind mir der Heilige Franz von Assisi und der Heilige Antonius von Padua eingefallen. Beiden wird nachgesagt, dass sie Tieren gepredigt haben. Könnte da vielleicht etwas Wahres dran sein?

Wenn es wirklich für alle Tiere gilt, dann frage ich mich, welche Auswirkungen dies auch auf mein Verhältnis zu  Motten, Fliegen,Mücken, Silberfischen, Kellerasseln... haben sollte. Wahrscheinlich hat zu diesen Tieren fast keiner ein gutes Verhältnis, von vielen werden diese Tiere getötet. Vielleicht kann man dann zumindest überlegen: Wie töte ich diese Tiere, wie empfindet es den wenigsten Schmerz, ist schnell tot. Das wäre der kleinste Nenner.
Es gilt jedenfalls: Auch für diese Tiere gilt der Bund

Mittwoch, 30. Mai 2018

Gebetsanliegen


Gebetsanliegen des Papstes für Juni:

Die sozialen Netzwerke: Dass die Menschen durch das Geschehen in den sozialen Netzwerken zu einem Miteinander finden, das die Vielfalt der Einzelnen respektiert.


(Einen Gebetstag für geistliche Berufungen gibt es im Juni nicht, trotzdem darf natürlich jeder beten 😊)




Freitag, 25. Mai 2018

Wegen des Datenschutzes....

Quelle: Fotolia

Dies ist zwar ein Privatblog, ich bin auch keine Firma, aber der Datenschutz... 
Als erstes habe ich die öffentliche Liste mit den Follower  gelöscht, da ich nicht weiß, ob es alle mögen, wenn man es sieht. So  kann in Zukunft jeder sicher sein, der meinen Blog abonnieren möchte, dass nicht gezeigt wird, um wen es sich handelt.

Weiter geht es damit, dass verschiedene  Seiten gelöscht sind, denn es sind ja Daten von Personen verarbeitet. Nur dann, wenn ich die Zustimmung der Person habe, bleibt dies bestehen. Die Personen haben das Recht, jederzeit  ihr Einverständnis zurückzuziehen.

Einige Seiten der Blogs auf der Leseliste sind nicht mehr dabei, da diese Blogs nicht mehr im Netz sind.

Ich habe von keiner Person irgendwelche Daten gespeichert.

Freitag, 11. Mai 2018

Beten gegen das Vergessen



Schon letzte Woche habe ich Fotos von der Gedenkstätte in Dachau gezeigt, die hier zu sehen sind. Nun kommen  die nächsten Fotos

Wer st nicht lesen kann: Auf dem Grabstein steht: Vergiss nicht!


Auf dem Gelände gibt es drei Kirchen: Eine katholische, eine evangelische und eine orthdoxe. Und es gibt eine jüdische Gebetssätte.  Ein Karmel an das Gelände an. Und: Jeden ersten Freitag wird in der katholischen Kirche für den Frieden gebeten.

Was mich in dieser Kirche zum Nachdenken gebracht hat, in einer Zeit, in der es hier in Deutschland leider wieder Rassenhass gegen Juden gibt: Auf dem Altar in der katholischen Kirche lagen Steine. Diese wurden von jüdischen Gläubigen dort hingelegt. Es ist ihre Art zu zeigen, dass sie an Verstorbene denken, für sie beten. 
Juden, deren Vorfahren vergaßt wurden, beten hier auch für andere. Und wie gehen einige der Deutschen mit Ihnen um?

Hier die Kapelle, deren Namen "Todes-Angst-Christi"-Kapelle lautet: 








Diese Gedenkstätte gehört zur Pfarrgmeinde Heilig-Kreuz in Dachau. Wer die Gedenkstätte besucht und evtl. nicht beim Stundengebet der Nonnen des Karmels mitbeten möchte, dem empfehle ich den Besuch in dieser Kirche und dort zu beten. Die Dornenkrone über dem Kreuz in der Apsis spiegelt sich dort wieder. Man merkt, dass der Künstler sich etwas dabei gedacht hat.
Nach dem Besuch der KZ-Gedenkstätte, bekam ich persönlich einen ganz anderen Bezug zu dieser modernden Kirche. Wie sehr diese Kirche einen Bezug zu dem Gelände hat, ist im geistlichen Kirchenführer nachzulesen, vor allem ab Seite 12.



Mittwoch, 2. Mai 2018

Beten, es möge nie wieder geschehen


Das Foto oben ist in der KZ-Gedenkstätte in Dachau aufgenommen worden, so  wie die weiteren Fotos auch. Diesen Monat wird  an das Ende des 2. Weltkrieges gedacht. Und damit an die Befreiung der Menschen, die auf unmenschliche Weise hier umgebracht wurden.



Die Menschen wurden vergaßt, anschließend in den "Backöfen", die oben zu sehen sind verbrannt. Erinnern wir uns immer wieder im Gebet an diese Menschen.
Beten wir immer wieder darum, dass so ein Krieg nie mehr kommen möge

"Vergiss nicht" steht auf diesem Stein

Stacheldraht, der am Fliehen hindern sollte. Und Wachtürme, wie noch vor einigen Jahren an der Deutsch-Deutschen Grenze.

Beten wir!
Nächste Woche kommen noch mehr Fotos und Eindrücke, die hier zu sehen sind.